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Volpriehausen |
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Ortsbeschreibung
In Volpriehausen, im idyllischen Rehbachtal inmitten einer herrlichen Landschaft gelegen, kann man noch Spuren des historischen Salzbergbaus entdecken. Das Kali-Bergbaumuseums bietet interessante Einblicke in die Entwicklung des Ortes.
An weiteren Attraktionen und Aktivitäten findet man ein beheiztes Freibad, ein historisches Backhaus, romantisch gelegene Grillhütten, Badminton, Schießen, Freischach und Kegeln. Die gastronomischen Betriebe bieten viele leckere regionale Spezialitäten.
Ortsgeschichte
Die erste gesicherte Erwähnung des Dorfes Volpriehausen stammt aus dem Jahre 1242. In dieser Urkunde hatten die Grafen von Lutterberg und Ludolf von Plesse die Ortsvogtei von Volpriehausen wieder in die Hände des Erzbischofs von Mainz gelegt, der sie dem Kloster Steina (Marienstein) bei Nörten-Hardenberg übergab. Die erste bekannte Namensform ist Volporgehusen. Dieser Name ist auf den altdeutschen weiblichen Rufnamen Volporg zurückzuführen, der bis in das 11. Jahrhundert bezeugt ist.
Die Bevölkerung Volpriehausens lebte hauptsächlich von der Land- und Forstwirtschaft und von der Köhlerei. Die ersten Industriebetriebe nach dem Anschluss an die Bahnlinie Ottbergen - Nordhausen waren gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Brikettfabrik, die die Braunkohle aus dem Tagebau in Delliehausen erhielt, und das Kali- und Steinsalzwerk Justus I. (später Wittekind). Der Kalibergbau prägte das Leben im Dorf fast 40 Jahre lang, bis die Wehrmacht die Bergwerksanlagen übernahm und in eine Munitionsfabrik umbaute. Explosionen großer Mengen noch untertage eingelagerter Munition zerstörten im September 1945 die Bergwerksanlagen. Auf dem Bergwerksgelände siedelten sich später verschiedene Flüchtlingsbetriebe an, die allerdings nicht mehr bestehen.
Ferienort
Weitere touristische Informationen zu diesem Ortsteil sowie das Gastgeberverzeichnis mit Buchungsmöglichkeit finden Sie auf den Seiten der Touristik-Information.
Ortsrat
Die aktuelle Zusammensetzung finden sie in der Aufstellung Ortsrat Volpriehausen.
Wappen
In Grün über drei goldenen Ähren zwei schräggekreuzte silberne Berghämmer mit goldenen Stielen.
Dieser Wappeninhalt symbolisiert die wirtschaftliche Eigenart der Gemeinde Volpriehausen: Dort wird die althergebrachte landwirtschaftliche Beschäftigung ergänzt durch das jahrzehntelang ausgebeutete Kalivorkommen.
Links zum Ortsteil
Freiwillige Feuerwehr
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