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Projekte |
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Die Projektliste ist in die unten angegebenen Maßnahmenbereiche gegliedert. Manche Projekte sind zwar vom ihrem Schwerpunkt her einem Bereich untergeordnet, wirken sich aber auch in einem anderen Bereich aus. Z.B. ist das erstgenannte "Braugerste-Projekt " zwar der Wirtschaft untergeordnet, es liefert aber auch einen wichtigen Beitrag im Bereich Landschaft, genauer in der Landwirtschaft. Die Hinweise dazu sind entsprechend vorhanden.
Die Liste ist nicht vollständig, da neue Projekte noch geplant sind.
Falls Sie Fragen zu den Projekten haben, können Sie sich gerne an das Regionalmanagement wenden.
Maßnahmenbereiche
Wirtschaft
Gesellschaft/Kultur
Landschaft
Tourismus
Umweltbildung
Kooperationsprojekte
Braugerste-Projekt
Träger/ Ort: Stadt Uslar
Das Braugerste-Projekt ist ein Teil des Projektes "Weserbergland-Solling-Produkte" - Aufbau einer regionalen Agentur. Eines der "Zugpferde" für den Aufbau dieser Agentur ist das Uslarer "Bergbräu Pilsener", für dessen Herstellung die Braugerste in der Region angebaut wird. Das Bier wird unter der Pils-Marke mit dem Zusatz "aus heimischer Gerste gebraut" von der Sollinger Bergbrauerei hergestellt und vertrieben. Ziele des Projektes waren u.a. Einkommensalternativen zu schaffen, Stoffkreisläufe zu regionalisieren und hochwertige Qualitätsprodukte zu entwickeln. Nach dem Förderzeitraum läuft das Projekt nun selbständig weiter in Kooperation der Landwirtschaftlichen Betriebsberatung Uslar e.V. und der Brauerei.
Holzhackschnitzelheizung
Träger: Neues Land e.V.; Ort: Bodenfelde, OT Amelith
Der Verein Neues Land e.V. - christliche Drogenarbeit - aus Hannover betreibt in Bodenfelde-Amelith ein Therapiezentrum. Im Zuge der Erweiterung der Einrichtung um einen zusätzlichen Gebäudekomplex war eine größere Heizungsanlage notwendig. Aus energietechnischen, therapeutischen und finanziellen Gründen wurde eine Holzhackschnitzelheizung gewählt. Zusätzlich wurden ein Traktor, ein Anhänger und ein Holzhäcksler angeschafft, um das Kronenholz aus dem heimischen Sollinger Wald, in Absprache mit der Forstverwaltung, selbst aufzubereiten. Neben der kostengünstigen Eigenversorgung mit Holzhackschnitzeln dienen diese Arbeiten auch der Drogentherapie.
Initiatoren der Holzhackschnitzelheizung
Bioenergiedörfer in der Region Weserbergland-Solling
Träger/Ort: Stadt Uslar (siehe Landschaft)
Machbarkeitsstudie Biogasanlage
Träger: Flecken Bodenfelde; Ort: Bodenfelde, OT Wahmbeck (siehe Landschaft)
Erlebnis-Hof Domäne Steimke
Träger: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.; Ort: Stadt Uslar (siehe Tourismus)
Machbarkeitsstudie - Markthalle in der Kernstadt Uslar
Träger/Ort: Stadt Uslar
Die Kernstadt Uslar ist für das Stadtgebiet der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt. Mit der Errichtung einer Markthalle soll die durch den Wochenmarkt bewirkte positive Entwicklung im Stadtzentrum weiter ausgebaut und von Witterungseinflüssen unabhängig gemacht werden. Mit einer Machbarkeitsstudie soll die Grundlage für diese städtebauliche Herausforderung geschaffen werden, um eine zukünftige Umsetzung abzuwägen.
Revitalisierung des Buder-Geländes zur Nutzung durch Gewerbebetriebe
Träger/Ort: Stadt Uslar
Ziel des Projektes ist die Attraktivitätssteigerung der Region durch die Revitalisierung der altindustriellen Gewerbefläche der ehemaligen Kristallglasfabrik Buder in Volpriehausen und deren Bereitstellung für eine gewerbliche Wiedernutzung.
Um eine Grundlage für die Ansiedlung und Expansion von Gewerbebetrieben in der Region zu schaffen, wurden die giftigen Restbestände der ehemaligen Fabrik entfernt und die alten Gebäudekomplexe abgerissen. Die Abdeckung des Geländes erfolgte mit Mutterboden, so dass eine gewerbliche Nutzung der Fläche möglich ist. Die Beseitigung der Industrieruinen ist für die Bevölkerung und die Tourismusbetriebe von großer Bedeutung. Interessierten Firmen, die sich dort ansiedeln möchten, steht das neu gestaltete Gelände nun zur Verfügung.
Luftaufnahme Buder-Gelände
Schornsteinsprengung auf Buder-Gelände
Kooperationsprojekt Grüne Woche
Träger: Landkreis Hameln-Pyrmont (siehe Kooperationsprojekte)
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Museum Uslar
Träger/Ort: Stadt Uslar
Das Museum Uslar hat sich in den letzten fünfzig Jahren von einer kleinen Heimatstube zu einem modernen Regionalmuseum entwickelt. In den letzten zehn Jahren konnte das Besucheraufkommen des Museums durch eine Reihe von sozialgeschichtlichen Sonderausstellungen wesentlich gesteigert werden. Im Zuge der Restauration des Museumsgebäudes ist die Erweiterung der Dauerausstellung mit Hilfe von LEADER+ umgesetzt worden, bei der die Geschichte der gesamten Stadt, d.h. auch die Geschichte der Dörfer des Uslarer Umlandes, stärker als bisher angesprochen werden. Bei der Einrichtung ist auf neueste Erkenntnisse der Wissensvermittlung Wert gelegt worden.
In einem weiteren Projekt steht die jüngere Geschichte, in der sich der Raum Uslar zu einem bedeutenden ländlichen Industrierevier entwickelt hat, im Vordergrund. Ein DVD-Film liefert Hintergrundmaterial für die Dauerausstellung und führt die Museumsbesucher in den Bereich der Industriegeschichte (Leben und Arbeiten) ein. Im 20. Jahrhundert ist die Region zwischen Leine und Weser Standort für die holz- und metallverarbeitende Industrie, für Kali- und Braunkohlenbergbau und die Steinindustrie gewesen. Diese Informationen sind neu aufbereitet, gebündelt und in Form der digitalen Medien den interessierten Besucher zugänglich gemacht worden. Ergänzend dazu wird der allgemeine Museumsflyer entsprechend angepasst und neu aufgelegt.
Vorderansicht des Museums
Museumsflyer Kalibergbaumuseum
Träger: Heimatverein Volpriehausen e.V., Ort: Volpriehausen
Das Kalibergbau – Museum Volpriehausen wurde im Jahre 1985 als erstes Museum in Deutschland gegründet, das sich ausschließlich mit dem Stein- und Kalisalzbergbau beschäftigt. Den Schwerpunkt seiner Ausstellung bildet die Dokumentation des Salzbergbaus in Volpriehausen und den benachbarten ehemaligen südniedersächsischen Salzbergwerken.
Angesichts seiner überregionalen Bedeutung und der zunehmenden Nachfrage nach Informationsmaterial über das Museum infolge der großflächig angelegten Werbekampagnen der Weserbergland – Touristik ist die Herausgabe eines ansprechend und informativ gestalteten Werbeflyers für das Museum dringend notwendig geworden.
Erstellung von zwei Broschüren zur jüdischen Geschichte in der Region
Titel: "Sie waren unsere Nachbarn – Auf den Spuren der jüdischen Bürgerinnen und Bürger"
Träger: Stadt Uslar, Ort: Uslar und Bodenfelde
Die Initiative "Gegen das Vergessen" entwickelte eine Broschüre zur jüdischen Geschichte in der Region. Diese ist insbesondere in Uslar und Bodenfelde sehr umfangreich. In 2003 ist in Bodenfelde ein Gedenkstein dazu errichtet worden. Zudem gibt es weitere Orte, die die jüdische Geschichte vor Ort dokumentieren. Ziel ist es, die Wahrung der jüdischen Geschichte in der Region als kulturelles Erbe zu sichern.
Es ist eine 8-seitige farbige Broschüre entstanden, die Rundwege zur jüdischen Geschichte in Uslar und Bodenfelde beschreibt. Diese kann über die gängigen Tourismuseinrichtungen kostenfrei bezogen werden, bzw. wird Schulen für den Geschichtsunterricht zur Verfügung gestellt.
Für die Schulen dient auch eine umfangreichere 16-seitige DIN A 4 SW-Broschüre für Lehrpersonal oder Interessierte, die mehr Hintergrundwissen benötigen. Die Schulen können diese z.B. als Grundlage für Unterrichtseinheiten zur jüdischen Geschichte in der Region nutzen.
Broschüre zur jüdischen Geschichte
Modernisierung der Stadtbücherei Uslar
Träger/Ort: Stadt Uslar
Durch den Umzug der Stadtbücherei in größere Räumlichkeiten konnte eine Modernisierung der Angebote vorgenommen werden. Mit der Maßnahme soll die städtische Einrichtung wieder eine größere Akzeptanz insbesondere bei Kindern und Jugendlichen bekommen. Literatur und das Lesen werden mit modernen Medien verknüpft und so attraktiver gestaltet. Neben der Aktualisierung insbesondere des Jugendbuchbestandes und der Anschaffung neuer Medien in Form von Hörbüchern ist auch die Einrichtung von drei PC-Arbeitsplätzen mit Internetanschluss umgesetzt. Hier werden Jugendlichen und Erwachsenen die Gelegenheit gegeben, das Internet zu nutzen bzw. den Umgang zu erlernen. Darüber hinaus wird ein Angebot an attraktiver Lernsoftware für Kinder und Erwachsene zur Verfügung gestellt.
1000 Jahre Uslar
Träger/Ort: Stadt Uslar
Im Jahr 2006 hat die Stadt Uslar ihr 1000jähriges Bestehen gefeiert. Während des gesamten Jahres haben verschiedenste Veranstaltungen in diesem Rahmen stattgefunden. Den Höhepunkt stellte das Jubiläumswochenende im September dar, an dem die Geschichte der Stadt mit einem vielfältigen Programm anschaulich dargestellt wurde. Den Besucherinnen und Besuchern wurde eine Stadt vorgestellt, die seit dem Mittelalter wirtschaftliches und kulturelles Zentrum im südlichen Solling ist.
50 traditionelle Handwerke sind auf dem Historischen Markt von Vereinen und Betrieben, die diese noch heute ausüben, anschaulich und interaktiv präsentiert worden.
Kulturgeschichtliche Beiträge vom Mittelalter bis in die heutige Zeit sind im Rahmen des Museumsfestes vorgeführt worden.
Beim Festumzug stellten die heimischen Spielmannszüge, Vereine, Schulen und Firmen mit Festwagen und Fußtruppen die unterschiedlichsten Aspekte der Geschichte Uslars dar.
Im Rahmen einer Vortragsreihe, die fortlaufend über das Jahr präsentiert wurde, wurden Beiträge zur Geschichte der Solling-Region vermittelt. Sie führen in die wechselvolle politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Geschichte der waldreichen Mittelgebirgsregion Uslar-Solling ein. Archäologen, Historiker, Volkskundler und Sozialwissenschaftler machen die Ergebnisse der neueren wissenschaftlichen Forschung einem breiten Publikum zugänglich.
1000 Jahre Uslar - Kunstausstellung Stadt-Wald-Fluss
Träger: ART Uslar e.V., Ort: Innenstadt und Museum Uslar
Unter dem Motto Stadt-Wald-Fluss ist im Rahmen der 1000 Jahrfeier Uslar vom 11. Juni bis zum 06. August 2006 eine Kunstausstellung umgesetzt worden. Ziel der Veranstaltung war es, alle Künstlerinnen und Künstler aus der Region zu ermutigen, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Damit soll das Kunstverständnis und der Blick der Bevölkerung auf regionale Kunst erweitert werden. Mit zwei Veranstaltungen - Vernissage und Finissage - war die Ausstellung eingerahmt. Auch Kinder und Jugendliche sollten ihren Beitrag zur regionalen Kunst leisten, dazu wurde Kontakt mit Schulen und Kindergärten aufgenommen. Auf Grund des großen Engagements der Organisatoren und der großen und kleinen Künstler war die Ausstellung ein voller Erfolg.
Ausbau einer Heimatstube
Träger: Heimat- und Verkehrsverein Schlarpe; Ort: Uslar/OT Schlarpe
Im Dorfgemeinschaftshaus Schlarpe ist eine Heimatstube entstanden, in der alte, traditionelle Gegenstände des dörflichen Lebens der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dadurch soll die Geschichte des Dorfes für nachfolgende Generationen lebendig bleiben.
KiMuKu 2005 - Multikulturelles Begegnungsprojekt für Kinder mit Musik und Kunst
Träger: Ergosom e.V.; Ort: Uslar, OT Schönhagen
Unter dem Projekttitel "KiMUKU" wurde bereits im Jahr 2004 ein multikulturelles Begegnungsprojekt mit Musik und Kunst für Kindergruppen verschiedener Nationalitäten mit großem Erfolg durchgeführt. Innerhalb dieses Projektes wird mit Unterstützung von Künstlern und Musik- und Theater-Therapeuten während eines einwöchigen Kindercamps ein Musical eingeprobt und aufgeführt. Im Jahr 2005 wurde das Angebot erweitert und Interaktion als Schwerpunkt ausgedehnt.
Ziel des Projektes ist es, das Kennenlernen von Kindern und Jugendlichen verschiedener Kulturen und Nationalitäten zu ermöglichen und so für gegenseitige Toleranz zu werben. Veranstaltungsort ist der ErlebnisWald im Solling, so dass neben Kunst und Musik ebenfalls Naturerfahrungen Teil des Programms sind.
Musical-Aufführung mit Kindern
Zeltlager während des KiMuKu
Kochen mit Kindern
Träger: Arbeitskreis der Landfrauenvereine Uslar und Schoningen, Ort: Grundschulen der Region
Die Landfrauen gestalten mit Hilfe von Unterrichtsmaterialien zu den Themen Milch, Obst, Fleisch und Gemüse ein vierstündiges Unterrichtsprogramm, das pro Schulklasse einmal pro Halbjahr angeboten werden kann. Die Kinder erhalten eine Rezeptbroschüre, ein Kochbuch, und die im Rahmen des Unterrichts behandelten Geschichten und Gedichte. Das Programm setzt sich aus einer Einführung, dem gemeinsamen Kochen und Essen, Gesprächen, Aufgaben und vorgelesenen Geschichten zusammen.
Um das Thema zu vertiefen wird den Lehrern nahe gelegt, auch im normalen Unterricht, die einzelnen Grundnahrungsmittel, gesunde Ernährung, Leben und Arbeiten auf einem landwirtschaftlichen Betrieb zu behandeln. Auch ein Besuch auf einem landwirtschaftlichen Betrieb findet statt.
Das Projekt wird in den Jahren 2005 bis 2007 durchgeführt.
Kulturhistorisches Sollingprojekt
Träger: Universität Göttingen; Ort: Bodenfelde, OT Nienover
Ein Großprojekt war das "Kulturhistorische Sollingprojekt", das an den drei Orten Nienover, Lakenteich und Winnefeld umgesetzt wurde. Das Projekt dient der Erweiterung des touristischen Angebotsspektrums mit dem Schwerpunkt "Kultur- und Siedlungsgeschichte". Dies ergänzt das touristische Angebot in der Region Weserbergland-Solling, da bislang eher Schwerpunkte im landschaftsbezogenen Tourismus (Radfahren, Wandern, Naturerleben, Wasserwandern) gesetzt wurden. Als Voraussetzung zur Erschließung der kulturhistorischen Besonderheiten der Region waren Ausgrabungs-, Erfassung- und Dokumentationsarbeiten erforderlich, um das bislang verborgene kulturelle Erbe für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen und insbesondere für Touristen erlebbar zu gestalten. Es wurde viel Wissenswertes und Neues über das Leben im Mittelalter zu Tage gefördert und dies in Führungen und Veranstaltungen, wie "Der Tag des offenen Denkmals", an Interessierte weitergegeben.
Rekonstruktionszeichnung der Stadt Nienover
Geschichte erleben - Archäologie zum Anfassen (Teil-)Rekonstruktion der mittelalterlichen Stadt Nienover
Träger: Landkreis Northeim, Ort: Stadtwüstung Nienover (siehe Tourismus)
WeserWaldWochen
Träger/Ort: Stadt Uslar
Das Projekt "WeserWaldWochen" soll der Verbesserung des kulturellen Angebotes in der Region dienen. Mit Kunst, Theater, Vorträgen und Führungen sind Aktionswochen rund um das Thema Wald geplant. Bisher wurde in diesem Rahmen das Theaterprojekt "Eisenfieber" über den Bau der Sollingbahn umgesetzt. Schüler aus Uslar erarbeiteten das Stück mit der Theaterpädagogin Esther Hathazy aus Süddeutschland und führten es unter großem Beifall im Kulturbahnhof auf. Sowohl bei den Schülern als auch bei den Zuschauern fand das Thema, bei dem ihre Heimatstadt in einem ganz anderen Licht stand, großen Zuspruch.
Theateraufführung mit Schülern
Lüftungsanlage im Kulturbahnhof
Träger/Ort: Stadt Uslar
Für den Kulturbahnhof ist die Installation einer Lüftungsanlage geplant. Hier finden seit der Eröffnung unterschiedlichste Veranstaltungen statt. Immer mehr Gruppen und Vereine nutzen die Einrichtung als Veranstaltungsort. Von Lesungen über Sitzungen bis hin zu Konzerten und Discoabende sind alle Veranstaltungen gut bis sehr gut besucht.
Bei den Veranstaltungen ist die Versorgung mit Frischluft meist ein Problem, da der Kulturbahnhof an ein Wohngebiet angrenzt und gewisse Lärmschutzrichtlinien einhalten muss. Mit Hilfe der geplanten Lüftungsanlage werden das Gebäude als Veranstaltungsort und die Veranstaltungen als solche qualitativ aufgewertet.
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Biotopverbund
Träger: Stadt Uslar; Ort: Leader+ Region
Mit diesem Projekt sollen "Grüne Inseln" für Wildtiere und Wildpflanzen geschaffen bzw. verknüpft werden. Die Maßnahmen setzt sich aus den zwei Einzelprojekten Befragung der Landwirte und Umsetzung zusammen. Die Befragung der Landwirte wurde zur Klärung der Flächenverfügbarkeit für Biotopverbundmaßnahmen durchgeführt. Im Folgenden wurden auf auserwählten Flächen mit Absprache der Besitzer Hecken, Feldgehölze und Streuobstwiesen angelegt bzw. gepflegt, sowie eine Wiederherstellung, Anlage und Pflege von Feuchtbiotopen, Hochstaudenfluren und Gewässerrandstreifen durchgeführt. Die Pflege der Flächen wird von den Jagdgenossenschaften in Abstimmung mit der Kulturlandpflege e.V. vorgenommen.
Saatgutbank zur Anlage von Blühflächen
Träger: Stiftung Kulturlandpflege; Ort: LEADER+ Region
Durch die Saatgutbank soll das Projekt "Biotopverbund" ergänzt werden. Ziel des Projektes ist es, die Einsaat von artenreichen Saatmischungen auf Brachen nachhaltig zu etablieren. Die spezielle Zusammensetzung der Arten wird vom Zentrum für Naturschutz der Universität Göttingen zusammengestellt. Die entstehenden Blühstreifen sind ökologisch besonders wertvoll, da sie durch ihre Vielfalt für eine Fülle von Insekten und andere Tierarten, wie Rebhühner, attraktiv sind. Darüber hinaus dient ein Informationsblatt der Bekanntmachung des Projektes und der Darstellung des ökologischen und touristischen Wertes artenreicher Blühflächen.
Brut- und Rückzugsflächen in der Agrarlandschaft
Träger: Stiftung Kulturlandpflege; Ort: LEADER+ Region
Die Lebensräume vieler Tier- und Insektenarten fallen einer zunehmend intensiv genutzten Landschaft zum Opfer.
Ziel des Projektes ist die Schaffung von Verbindungskorridoren zu ökologisch sensiblen Bereichen sowie Schutz-, Brut- und Rückzugsflächen für Wildtiere in der Agrarlandschaft. Die Flächen werden mit einem speziellen besonders artenreichen Saatgut eingesät, das sich aus verschiedenen standortangepassten Blütenpflanzen zusammensetzt. Diese Mischung bietet Nützlingen, Bienen und anderen Wildtieren Schutz und Nahrung.
Insbesondere Bodenbrüter wie das Rebhuhn benötigen eine reichhaltig strukturierte Feld- und Wiesenlandschaft mit ausreichend Deckung und Nahrung für die Aufzucht der Küken. Durch das Projekt soll die Einsaat der Flächen finanziert werden.
Braugerste-Projekt
Träger/ Ort: Stadt Uslar (siehe Wirtschaft)
Hutelandschaftspflege und Artenschutz mit großen Weidetieren im Naturpark Solling-Vogler
Träger: Zweckverband Naturpark Solling-Vogler; Ort: Bodenfelde, OT Nienover
Ziel des Projektes ist die langfristige Pflege und Erhaltung der Hutelandschaft im Reiherbachtal innerhalb des Naturparks Solling-Vogler. Das LEADER+-Projekt soll die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Modellvorhabens unter Aufsicht des Bundesamtes für Naturschutz ermöglichen. Schwerpunkte hierbei sind die Durchführung eines Weidemanagement mit Betreuung der Tiere, die Kontrolle und Unterhaltung der Projekteinrichtungen sowie Öffentlichkeitsarbeit in Form von z.B. Führungen, Pressearbeit und Umweltbildung. In der Weiterentwicklung erhält das Projekt neue Qualitäten insbesondere im Bereich Tiermanagement (ggf. Einsatz weiterer Tierarten) , die verstärkte Vermarktung regionaler Produkte (Zuchttiere, Fleisch, Holz) sowie die Einbindung interessierter Landwirte.
Kooperationsprojekt Grüne Woche
Träger: Landkreis Hameln-Pyrmont (siehe Kooperationsprojekte)
Kooperationsprojekt Kompetenzregion Weidelandschaft
Weidelandschaft Naturpark Solling-Vogler
Träger/Ort: Naturpark Solling-Vogler (siehe Kooperationsprojekte)
Bioenergiedörfer in der Region Weserbergland-Solling
Träger/Ort: Stadt Uslar
Die Nutzung von Biomasse für energetische Zwecke rückt aufgrund der zunehmenden Verknappung und Verteuerung der fossilen Energieträger sowie der mit der Verbrennung verbundenen Freisetzung von Treibhausgasen wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein. Im ersten Bioenergiedorf Jühnde wird beispielhaft gezeigt wie der Strom- und Wärmebedarf eines Ortes mit einer hohen Energieeffizienz auf der Basis von Biomasse gedeckt werden kann.
Auch in der Region Weserbergland-Solling soll ein Bioenergiedorf entstehen. Mit Hilfe des Projektes soll in Zusammenarbeit mit der Projektgruppe "Das Bioenergiedorf" der Universität Göttingen zunächst das Auswahlverfahren der Dörfer ermöglicht werden. Hierbei wird ausgehend von mehreren geeigneten Dörfern in zwei Schritten eine Endauswahl stattfinden.
Ziel des Vorhabens ist es, aufbauend auf dem Jühnder Ansatz, in der LEADER+-Region Weserbergland-Solling
+ Interessierte Dörfer über die Möglichkeiten einer eigenständigen Wärme- und Stromversorgung durch Biomasse zu informieren;
+ Die Dörfer auf Eignung zu prüfen sowie ggf. ein bis zwei Dörfer auszuwählen;
+ Gemeinsam mir den Akteuren vor Ort angepasste Konzepte für eine Nutzung der Bioenergie zu entwickeln und
+ Machbarkeitsstudien vorzubereiten.
Machbarkeitsstudie Biogasanlage
Träger: Flecken Bodenfelde; Ort: Bodenfelde, OT Wahmbeck
Die Inbetriebnahme der Biogasanlage in Wahmbeck und des Blockheizkraftwerks in Bodenfelde entspricht den agrar-, umwelt- und wirtschaftspolitischen Zielen der niedersächsischen Landesregierung, die den Anteil der Biomasse an der Primärproduktion erheblich ausweiten will.
Innerhalb der Land- und Forstwirtschaft, der Landschaftspflege, aber auch in Teilbereichen der Wirtschaft fallen innerhalb der Region erhebliche Mengen an Biomasse an, die auf diese Weise energetisch sinnvoll genutzt werden können. Die Stärkung der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe und die Förderung einer nachhaltigen Landbewirtschaftung und der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen ist das langfristige Ziel der Biogasnutzung.
Eine Analyse der LEADER+ Region im Hinblick auf mögliche Alternativen bei der Energieerzeugung sind in dieser Studie untersucht worden. Dabei wurden die in der Region vorhandenen organischen Abfallstoffe in Art, Menge und Verteilung sowie mögliche Wärme- und Gasabnehmer berücksichtigt. Gleichzeitig wurden Konzepte für mögliche Anlagen in der Region sowie eine Betrachtung der Kosten- und Umweltaspekte erarbeitet. Interessenten an einer Umsetzung der Studie sind vorhanden, die Finanzierung konnte jedoch bisher noch nicht sichergestellt werden.
Machbarkeitsstudie Hochwasserschutz
Träger: Stadt Uslar; Ort: Uslar, OT Bollensen
In der Region "Weserbergland-Solling" besteht besonderer Handlungsbedarf für ein gemeinsames, abgestimmtes Vorgehen im Hochwasserschutz. Am Beispiel der Ortschaften Bollensen und Dinkelhausen sind innerhalb einer Studie landschaftsverträgliche Rückhaltemaßnahmen zum Schutz vor Hochwasser und für einen verzögerten und kontrollierten Abfluss des Hochwassers beschrieben worden. Sie soll Auskunft darüber geben, welche Flächen im Gebiet der beiden Ortschaften für die Einrichtung von Rückhaltebecken geeignet sind. Zur Ausweisung geeigneter Flächen für die Anlage von Rückhaltebecken wurden eine Vermessung und Prüfung des Geländes ebenso durchgeführt wie Baugrundgutachten und hydraulische Berechnungen. Durch ihre Grenzlage wird die Region durch Hochwasserschutzmaßnahmen kaum berührt, ein wirksamer und nachhaltiger Hochwasserschutz schafft jedoch die Voraussetzung für die weitere Regionalentwicklung.
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Optimierung des Tourismusmarketings
Träger: Ferienregion Uslarer Land (FUL); Ort: gesamte Leader+ Region
Durch die Aktivitäten im Tourismusmarketing stellt die Region in den letzten Jahren ein zunehmend rundes und attraktiveres Bild dar. Dabei spielt die Angebotsvernetzung, Kooperation und Informationsvermittlung auch in Hinblick auf die Umweltbildungs- und Naturprojekte eine wesentliche Rolle. Dies wurde durch eine überarbeitete Version des UslarerLand Katalogs 2007 mit neuen Informationen und entsprechenden Angeboten für die darauffolgende Saison weiter ausgebaut.
Die in diesem Rahmen eingerichtete Koordinierungsstelle ist direkt bei der FUL angesiedelt und baute deren Arbeit weiter aus. Sie hat die folgenden Aufgaben:
+ Vernetzung der Verkehrsvereine, der touristischen Anbieter sowie kultureller Einrichtungen in der LEADER+-Region
+ Entwicklung neuer Angebote im kulturellen und touristischen Bereich sowie im Stadt- und Regionalmarketing,
+ Ausbau und Verstärkung der Aktivitäten im Tourismusmarketing (z.B. Entwicklung von Marketingmaterialien, Vermarktung von Pauschalangeboten),
+ Vernetzung mit anderen Regionen durch Initiierung gemeinsamer Aktivitäten im Marketing und Schaffung übergreifender Angebote.
Durch die Beitritte der hessischen Nachbargemeinden Oberweser und Wahlsburg kann nach Beendigung der Förderung die Koordinierungsstelle mit eigenen Mitteln finanziert werden.
Touristische Informationstafeln im Uslarer Land
Träger: Ferienregion Uslarer Land e.V. (FUL), Ort: Region Uslarer Land
Die zentrale Aufgabe der FUL ist es Neukunden zu gewinnen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Entwicklung und Förderung der regionalen Vernetzung. Unter diesem Aspekt initiiert die Geschäftsstelle die Erstellung von einheitlichen Informationstafeln, die in jeder Ortschaft der Region aufgestellt werden sollen. Mit folgenden Inhalten sind die Tafeln dem Urlauber eine Orientierungshilfe und werden ihn auf den touristischen Pfaden lenken:
+ Übersichtskarten mit touristischen Sehenswürdigkeiten
+ Informationen zur Region und den jeweiligen Orten
+ Anschriften der wichtigsten Ansprechpartner
Das Uslarer Land stellt mit der Umsetzung das Pilotprojekt im Weserbergland für diese vom Weserbergland Touristik e.V. geplante Maßnahme dar.
Touristische Informationstafeln
UslarerLand Navigator
Träger: Stadt Uslar, Ort: UslarerLand
Im Rahmen des Projektes Tourismusmarketing "Weserbergland-Solling" steht die gemeinsame Vermarktung der gesamten Region und die Vernetzung der Angebote im Vordergrund. Neben der Koordinierungsstelle Tourismus und dem UslarerLand Katalog bildet nun der UslarerLand Navigator ein weiteres Standbein. Innerhalb des Internetauftritts der Stadt Uslar bietet der Navigator einen virtuellen Führer durch die Region auf der Grundlage aktueller Karten der Niedersächsischen Landvermessung (LNG). Durch Klicks kann man nähere Informationen über Sehenswürdigkeiten, Gastronomiebetriebe, Campingplätze, Schwimmbäder und weitere Ausflugsziele bekommen.
Motorfreier Bootstourismus- "ErlebnisWeser"
Träger: Gemeinde Bodenfelde; Ort: Flecken Bodenfelde
Der "sanfte Tourismus" stellt in der Region Weserbergland-Solling ein wesentliches wirtschaftliches Standbein dar. Dabei ist der aktuelle Trend zum Rad- und Wasserwandern ungebrochen. So offerieren beispielsweise verschiedene Unternehmen Serviceangebote für Wassersportler, wie z.B. Kanutouren mit Rücktransport. Mit den Bootsanlegern in Wahmbeck und Bodenfelde sind wichtige Bausteine des LEADER+ Projektes "ErlebnisWeser" geschaffen worden. Die Wassersportmöglichkeiten und Angebote können so weiter ausgebaut werden. An beiden Anlegern können sich die Kanutouristen über neu installierte Kanutafeln mit Informationen über die Region u.a. versorgen.
Mittlerweile sind im Bereich des Weserberglandes zahlreiche Bootsanleger eingerichtet. Der Dachverband Weserbergland-Tourismus e.V. in Hameln bewirbt den Bootstourismus unter dem Motto "Wasserwandern" mit zahlreichen Angeboten und Informationen
Modernisierung der Weserfähre
Träger: Gemeinde Bodenfelde, Ort: OT Wahmbeck
Der Weserradweg ist einer der beliebtesten Radwege Deutschlands. Er verläuft – durch Bodenfelde und Wahmbeck führend – über die Weserfähre in Wahmbeck. Durch den Lückenschluss des Fahrradweges in Bodenfelde, den Ausbau des motorfreien Bootstourismus in Form von Bootsanlegern in den beiden Orten und neu entwickelte Angebote, erhält die Fähre eine zunehmende Bedeutung für den Tourismus. So stellt sie in den Monaten März bis Oktober eine wichtige Verbindung über die Weser dar.
Der Komfort der Fähre ist erhöht worden, sie kann leichter durch den Fahrradverkehr benutzt werden. Weiterhin wurden durch die Modernisierung Ruhezonen für den Radfahrer geschaffen. Die Stromversorgung wurde auf Solarstrom umgestellt.
Dezentrales Informationssystem Naturpark Solling-Vogler
Träger/Ort: Naturpark Solling-Vogler
Innerhalb des Naturparks Solling-Vogler liegen zahlreiche Natur- und Kulturprojekte, die anhand von Informationstafeln vorgestellt werden sollen. Den Besuchern eines Projektes soll vor Ort die Möglichkeit gegeben werden, einen Überblick über weitere Projekte zum Thema Natur und Kultur in der Region zu bekommen.
Dezentrales Informationsystem
Neukonzeption der Wanderwege-Beschilderung
Träger/Ort: Naturpark Solling-Vogler
Die Einrichtung verschiedener Themenwanderwege und der Mountainbike-Region erfordert eine Neukonzeption der Angebotsbeschilderung. Dies beinhaltet zum einen die Integration von Themenwegen und zum anderen das Anbringen der Themen-Logos auf den neuen Wanderwege-Schildern, um einen "Schilderwald" zu vermeiden. Dabei werden die alten Holzschilder durch stabile Alu-Dibont-Schilder ersetzt.
Nordic Walking Region Weserbergland-Solling
Träger: Ferienregion Uslarer Land e.V., Ort: LEADER+Region
Nordic Walking liegt im Trend und bietet auch im Tourismus eine große Chance neue Kundengruppen zu erschließen. Weserbergland Touristik e.V. plant die Vermarktung der Region als Nordic Walking Park Weserbergland. Viele Orte im Weserbergland verfügen bereits über ausgeschilderte Nordic Walking Wege oder planen deren Ausweisung. Durch die Einrichtung von Nordic Walking Strecken wird die Region Uslar-Bodenfelde mit in die Vermarktung aufgenommen. Mit der Auswahl geeigneter Wege, deren Beschilderung und mit einigen Übersichtstafeln über die Nordic Walking Möglichkeiten in der Region sind optimale Bedingungen für die neue Zielgruppe geschaffen worden. Es werden nun Wege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Das Konzept ist in Absprache mit den örtlichen Gastronomen entwickelt.
Beschilderung Nordic Walking
Beschilderung Nordic Walking
Kooperationsprojekt "Wanderregion Weserbergland"
Träger: Naturpark Weserbergland, Ort: Region Weserbergland (siehe Kooperationsprojekte)
Kooperationsprojekt Pilgerweg Loccum-Volkenroda
Regionen übergreifende Weiterentwicklung, Koordination und Vermarktung
Träger: Ev. Landeskirche, Region übergreifend (siehe Kooperationsprojekte)
Modernisierung der Beschilderung der regionalen Rundwanderwege
Träger: Ferienregion Uslarer Land e.V., Ort: LEADER+Region
Ein touristischer Schwerpunkt in der Region Weserbergland-Solling sind attraktive Angebote für Wanderer und Radfahrer. Nicht nur die Hauptrouten, sondern auch die Rundwanderwege um die Ortschaften sind dabei von großer Bedeutung.
Die bisher in Eigenarbeit der örtliche Heimat- und Verkehrsvereine gepflegten Beschilderungen wurden mit Hilfe des Projekts erneuert und modernisiert. Die Anpassung an die Gestaltung übergeordneter Beschilderungen, z. B. des Landkreises, des Tourismusverbandes bzw. des Naturparks ist vorgenommen. Die Ausschilderung erfolgt in Übereinstimmung mit den im Umlauf befindlichen Wanderkarten. Zur übersichtlichen Darstellung der Rundwanderwege wird eine Wanderbroschüre gestaltet (Auflage 5.000 Stück).
Das Projekt wird in enger Abstimmung mit den örtlichen Heimat- und Verkehrsvereinen durchgeführt.
Beschilderung Rundwanderwege
Radweg – Lückenschluss Bodenfelde
Träger/Ort: Gemeinde Bodenfelde
Der "sanfte Tourismus" stellt in Bodenfelde ein wesentliches wirtschaftliches Standbein dar. Dabei spielt die Weser mit dem Weserradweg eine tragende Rolle. Der Trend zum Rad- und Wasserwandern ist weiterhin ungebrochen. So bieten beispielsweise verschiedene Unternehmen in der Region Serviceangebote für Radsportler wie Radfahren ohne Gepäck an. Nachdem der überregionale Weserradweg wieder zu den schönsten Radwegen von Deutschland gewählt wurde, wird durch das Projekt ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur geleistet.
Der Radweg ist dazu von der Straße auf eine alte Gleisanlage verlegt worden, so dass der Weserradweg dort ohne Unterbrechung weiter an der Weser verläuft. Der gesamte Ausbau erfolgt auf einer Länge von 300 m.
Beschilderung der Radwanderwege im Stadtgebiet Uslar
Träger: Stadt Uslar, Ort: Region Uslarer Land
Der "sanfte Tourismus" hat auch in der Region Weserbergland-Solling eine wesentliche wirtschaftliche Bedeutung. Gestützt auf die örtliche Gastronomie in der landschaftlich reizvollen Umgebung des Naturparkes Solling-Vogler findet der Gast ideale Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Radwanderurlaub. Hierzu trägt die Nähe zur Weser mit dem Weserradweg nicht unerheblich bei. In der Ferienregion Uslarer Land bieten verschiedene Unternehmen Serviceangebote für Radsportler, unter anderem Radfahren ohne Gepäck, an. Mit der Beschilderung der örtlichen Radwanderwege soll ein weiterer Beitrag zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur geleistet werden.
Erlebnis-Hof Domäne Steimke
Träger: Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.; Ort: Stadt Uslar
Mit der Machbarkeitsstudie "Erlebnis-Hof Domäne Steimke" entstand - zunächst auf Papier - eine Einrichtung, die, sofern Investoren und Partner gefunden werden, ein Tourismus-Highlight in der Region werden kann. Vielfältigkeit und Spaß stehen an oberster Stelle, begleitet von einem Wirtschaftskonzept, das die Basis für das Projekt schafft.
Das Projekt umfasst die drei inhaltlichen Säulen Tourismus, Handwerk und Soziales sowie Kultur.
Mit dem Tourismus soll die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und kunsthandwerklicher Produkte einhergehen. Der Betrieb eines Landfrauen-Cafés mit Biergarten ist ebenso angedacht, wie die erlebbare Haltung von Tieren (Pferde, Ziegen, Gänse) und die Ausstellung historischer Kutschen und Landmaschinen.
Zum handwerklich-sozialpädagogischer Bereich zählen Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen für benachteiligte Jugendliche, z.B. in den Bereichen Bau, Sanierung, Landschaftspflege und Dienstleistungen. In Ergänzung der bestehenden Qualifizierungsangebote der Jugendwerkstatt Steimke in den Bereichen Holz, Metall, Bau, EDV und kaufmännischer Übungswerkstatt sollen Dauerarbeitsplätze für benachteiligte Menschen entstehen, die eine sozialpädagogische Betreuung beinhalten.
Mit der Umnutzung der großen Scheune der Domäne wäre die Schaffung eines zentralen Veranstaltungsortes im Uslarer Raum, auch und gerade für größere Veranstaltungen, möglich. Konzert-, Theater-, Tanz- aber auch Vortragsveranstaltungen mit mehreren hundert Gästen bzw. Teilnehmern können nach entsprechenden Umbauten in rustikalem Ambiente durchgeführt werden.
Ziel der Projektentwicklung war es, u.a. Fördermittel für die erforderlichen Investitionen zur Sanierung und Umnutzung der Gebäude einzuwerben.
Geschichte erleben, Archäologie zum Anfassen - Rekonstruktion der mittelalterlichen Stadt Nienover
Träger: Landkreis Northeim; Ort: Bodenfelde, OT Nienover
In den letzten Jahren ist durch die Ausgrabungen im Bereich der Stadtwüstung Nienover (Projekt siehe Gesellschaft/Kultur) ein Stück Kulturgeschichte in der Region zu Tage gekommen. Ziel des Projektes ist es, die wissenschaftlichen Ergebnisse der bisherigen Forschung für eine breite einheimische Öffentlichkeit und den Tourismus anschaulich darzustellen. Die originalgetreue Rekonstruktion eines Teils der ursprünglichen Bebauung steht dabei im Vordergrund. In einem Gebäude ist ein Informationszentrum angedacht, in dem Grabungsfunde bzw. Nachbildungen zu besichtigen sind und kulturhistorische Hintergründe erläutert werden. Spezielle Veranstaltungen, wie Mitmach-Aktionen, Workshops, Themen-Tage, Erlebnisferien u.a., sollen das touristische Angebot schon während der Bauphasen komplettieren.
Es handelt sich hierbei um ein Initial-Projekt, dass zukünftig weiter ausgebaut werden kann und so eine stetig wachsende Stadtrekonstruktion entsteht. Darauf abgestimmte, spezielle Veranstaltungen wie Mitmach-aktionen, Workshops, Themen-Tage, Erlebnisferien u.a. sollen das touristische Angebot schon während der Bauphasen komplettieren.
Beteiligt sind neben dem Landkreis der Kultur-Naturhistorische Dreiländerbund in Abstimmung mit den Wissenschaftlern der Universität Halle und Göttingen.
Rekonstruktionszeichnung der Stadt Nienover
Restaurierung des Sollingturm
Träger: Sollingverein e.V., Ort: Uslar OT Sohlingen
Der Sollingturm ist Denkmal und Ausflugsziel im Solling. Er befindet sich an ausgewiesenen Wanderwegen wie dem Pilgerweg Loccum-Volkenroda (Projekt siehe Kooperationsprojekte). Auf Grund des schlechten Zustands, musste der Turm für Besucher geschlossen werden.
Um den Sollingturm erhalten zu können, war eine umgehende Instandsetzung dringend notwendig. Zur Wiedereröffnung kamen über 600 Besucher.
Neubau der Eselhütte bei Delliehausen Träger: Naturpark Solling-Vogler; Ort: Uslar-Delliehausen
Da die ursprünglich Eselhütte bei Delliehausen baufällig und eine Restaurierung nicht möglich war, wurde diese abgerissen, entsorgt und von Grund auf neu gebaut. Mit dem Neubau konnte die Hütte als bekanntes und beliebtes Ausflugsziel und als Rastmöglichkeit im Naturpark Solling-Vogler erhalten bleiben und gleichzeitig als touristische Einrichtung aufgewertet werden. Außerdem wurden neue Sitzbänke und Tische aufgestellt. Die Hütte kann nun weiterhin von der örtlichen Gastronomie als zentraler Anlauf- und Versorgungspunkt für Kutschfahrten genutzt werden und als Rastmöglichkeit für Wanderungen dienen.
Einrichtung eines Wanderparkplatzes
Träger/Ort: Flecken Bodenfelde
Der bereits vorhandene Wanderparkplatz am Westrand des Buchenbergs in Bodenfelde wurde mit einer neuen Oberfläche versehen und außerdem für Touristen einladender gestaltet, indem Bänke und Tische aufgestellt wurden. Des weiteren wurde ergänzend zu der Wanderbeschilderung eine Übersichtskarte für die angrenzenden Mountainbike-Wegstrecken aufgestellt.
Wohnmobilhafen Uslar
Träger/Ort: Stadt Uslar
Der Urlaub mit dem Wohnmobil hat in den letzten Jahren immer mehr Zuspruch gefunden. Doch die in der Region vorhandenen Stellplätze (ausgewiesene Parkplätze, Campingplätze oder von privaten Anbietern) entsprechen mittlerweile nicht mehr den heutigen Anforderungen. Um der ständig wachsenden Zahl an Wohnmobilisten und deren Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde ein Wohnmobilpark auf dem Gelände des ehemaligen Uslarer Freibades eingerichtet. Er befindet sich also in unmittelbarer Nähe zu weiteren Freizeit- und Versorgungseinrichtungen in der Stadt und auch die Innenstadt ist gut zu Fuß erreichbar. Es sind insgesamt 20 Stellplätze unterschiedlicher Größe, angeschlossene Ver- und Entsorgungseinrichtungen mit Strom, Wasser und Informationen zum Standort und Freizeitmöglichkeiten eingerichtet. Der Wohnmobilhafen trägt zum Ausbau der touristischen Infrastruktur und zur Erweiterung der touristischen Angebote in der Region bei.
Innenstadt- und Tourismuskonzept Uslar
Träger/Ort: Stadt Uslar
Die Potentiale des innerstädtischen Angebots (insbesondere Einzelhandel und Dienstleistung) in Verknüpfung mit touristischen Angeboten sollen entwickelt werden. Uslar hat eine attraktive Innenstadt, die jedoch schon heute auf die Erfordernisse von morgen ausgerichtet werden muss. Touristen und Tagesgäste müssen im Rahmen ihrer Besuche von dem innerstädtischen Angebot begeistert werden, um die Wertschöpfung in Handel, Dienstleistung und Handwerk systematisch zu steigern. Hierzu braucht es ein klares und geschärftes Profil der Innenstadt, um alle zu planenden Aktivitäten zu bündeln und auf die Positionierung ausrichten zu können.
Gemeinsam mit den innerstädtischen Akteuren, Verwaltung und Politik wird ein solches Konzept mit externer Begleitung entwickelt.
Mit Hilfe des Konzepts soll die Wettbewerbsfähigkeit Uslars und seiner Innenstadt gestärkt werden. Die ansässigen Wirtschaftsunternehmen können ihre Stärken ausbauen. Des weiteren können potenzielle Unternehmen zielgerecht akquiriert und angesiedelt werden. Die Wertschöpfung für den Tourismus kann somit gestärkt werden.
Maßnahmenkatalog 50+
Träger: Stadt Uslar
Durch den demographischen Wandel werden sich Märkte und Institutionen auf einen grundlegenden Wandel einstellen müssen. Hieraus ergeben sich große Chancen für den Touris-mus und die Naherholung, die es frühzeitig zu erkennen gilt. Inlandsreisen werden für die zukünftigen Senioren eine überdurchschnittliche Bedeutung haben, so dass der Tourismusstandort Deutschland von dieser Entwicklung profitieren wird.
Dazu muss die Produktgestaltung und Vermarktung in den Zielgebieten stärker auf die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche der älteren Menschen angepasst werden. Unter dem Destinationsmanagement des Weserberglandes gilt es, thematische Angebote zu erarbeiten.
Ziel des Projektes ist es, gemeinsam mit den Akteuren aus Beherbergung, Gastronomie, Freizeit sowie Einzelhandel ziel-gruppenspezifische Angebote zu erarbeiten und auf dem nationalen und internationalen Markt zu positionieren. Außerdem soll ein Maßnahmenkatalog für Beherbergungs- und gastronomische Betriebe sowie den Einzelhandel über die Qualitätskriterien und attraktiven und notwendigen Zusatzleistungen für die Zielgruppe 50plus aufgestellt werden.
Parkplatz an der Rekonstruktion Nienover
Träger: Flecken Bodenfelde; Ort: OT Nienover
Seit dem Verkauf des Schlosses kann der Parkplatz an der ehemaligen Ausgrabungsstätte in der Nähe des Hutewaldes nicht mehr genutzt werden. Um den Besuchern dieser Projekte eine Parkmöglichkeit in unmittelbarer Nähe anzubieten wurde eine entsprechende Fläche eingerichtet.
Radweg Offensen - Lückenschluss
Träger: Stadt Uslar, Ort: OT Offensen
Die Stadt Uslar plant den Neubau, Ausbau und Lückenschluss des Radwegenetzes zwischen Leine- und Wesertal Radweg mit streckenweise landwirtschaftlicher Nutzung von der Kreisgrenze zum Landkreis Göttingen, Gemarkung Adelebsen, bis zur L 763 östlich des Ortsteiles Offensen. Die Ausbaustrecke beginnt bei der Kreisgrenze und endet bei der L 763 auf einer Strecke von ca. rund 450 m.
Der Ausbauabschnitt stellt den Lückenschluss des geplanten durchgängigen Radweges von der Leine beginnend in Bovenden, weiter verlaufend u.a. durch Lödingsen, Adelebsen und Offensen bis zur Weser dar.
Durch die Anlegung des Radweges erfolgt eine Beseitigung vorhandener Gefährdungspotenziale, weil der Radfahrer nicht mehr die stark befahrene L 554 nutzen muss. Die neue Radwegstrecke passt sich am Rand des Schwülmetales weitgehend der vorhandenen Geländetopographie an. Die Ausbaustrecke wird als Radweg so ausgebaut, dass er von land- bzw. forstwirtschaftlichem Verkehr mit genutzt werden kann. Er stellt außerdem eine Erweiterung des Angebots für Radtouristen dar.
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Konzept und Ausstattung des "ErlebnisWaldes"
Träger: ErlebnisWald e.V.; Ort: Uslar, OT Schönhagen
Das Umweltbildungsprojekt "ErlebnisWald", als Expo-Projekt eingerichtet, macht sich zur Aufgabe, die Forschungsergebnisse des Solling-Projektes der Universität Göttingen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu wurde ein eindrucksvolles Gelände geschaffen, in dem besonders junge Besucher anhand von verschiedenen Objekten die vielfältigen Aspekte des Waldes kennen lernen können. Innerhalb eines LEADER+-Projektes wurde das Konzept "SigNatur" erarbeitet, in dem die Anpassung an die Hauptzielgruppe, Kinder und Jugendliche, im Vordergrund steht. Durch zusätzliche Angebote werden die Informationen altersgemäß aufbereitet und präsentiert. Ein zweites Projekt setzt die Ergebnisse zum Teil um. So entstanden eine Infotafel am Klimaturm auf der die Messdaten des Turmes und der Bodensensoren abgerufen werden können, sowie eine Erdhöhle als Erlebnisraum mit der Möglichkeit, den Lebensraum Boden sensorisch zu erfassen und die dort vorkommenden Lebewesen zu beobachten.
Ein weiterer Ausbau und die Einrichtung einer Dauerausstellung zum Thema "Wald" im Waldatelier sind in Planung.
Erlebnis-Landschaft Delliehausen
Träger: Heimatverein Delliehausen e.V.; Ort: Uslar, OT Delliehausen
Die Landschaft rund um Uslar-Delliehausen verfügt über zahlreiche natürliche und kulturhistorische Besonderheiten, die auf engem Raum verschiedene Möglichkeiten des Naturerlebens bieten. In der "Erlebnis-Landschaft Delliehausen" sind verschieden thematische Stationen rund um den Ort zusammengefasst und über eine Route miteinander verbunden. Die Broschüre zum Informationspfad vermittelt begleitend einen tieferen Eindruck durch zusätzliches Hindergrundwissen. Neben der Beschilderung des Wegeverlaufs und der Stationen sind auch spielerische Elemente sowie Angebote zur Interaktion und vertiefenden Informationen eingerichtet worden.
Erlebnislandschaft Delliehausen
Erlebnislandschaft Delliehausen
Erlebnislandschaft Delliehausen
Naturerlebnispfad Schoningen
Träger: Heimat- und Kulturverein Schoningen e.V.; Ort: Uslar, OT Schoningen
Der Naturerlebnispfad unter dem Arbeitstitel "Naturkraft nutzen - Naturbiotope erleben!" stellt neben den vier in Schoningen genutzten Kräften der Natur - Wasser, Sonne, Wind und Biogas - auch vielfältige Biotope (z.B. Streuobstwiese, Sandgrube, Waldrand) vor und lädt an verschiedenen Stationen entlang des Weges zum Mitmachen und Naturerleben ein. Die beiden Bereiche, regenerative Energien und Natur, sind dabei anschaulich durch Infotafeln aufgearbeitet. Durch die gemeinsame Initiative der Akteure vor Ort können u.a. mit örtlichen Gastronomen interessante Angebote rund um den Pfad genutzt werden.
Informationstafel Naturerlebnispfad
Erlebnispfad am Rothenberg
Träger: Forstamt Hann. Münden, Ort: Uslar-Volpriehausen
Der Erlebnispfad am Rothenberg ist als einer der ersten Erlebnispfade im Solling Mitte der 90er Jahre eingerichtet worden. Spielerisch und informativ wird hier wissenswertes zum Thema Wald präsentiert. Für Gäste und Einwohner stellt der Erlebnispfad immer noch ein attraktives Ausflugsziel dar. Durch die gute Lage zwischen zwei beliebten Landgasthöfen ist der Pfad sehr gut in die örtliche Gastronomie eingebunden und wird stark frequentiert.
10 Jahre nach der Einrichtung wurde der Erlebnispfad nun modernisiert, um das attraktive Angebot für die Freizeitgestaltung in der Region Weserbergland-Solling nachhaltig zu sichern. Aktuelle Informationen zum Thema Natur und Erkenntnisse aus der Umweltpädagogik sind in die Maßnahme mit eingeflossen und das bestehende Angebot aufwerten. Auch durch den Einsatz neuer Materialien ist der Pfad attraktiver gestaltet worden.
Naturerlebnispfad am Rothenberg
Kindermeiler
Träger: Sollingheimatverein Delliehausen e.V.; Ort: Uslar-Delliehausen
Erstmalig wurden im Sommer 2007 mit einer Schule Kindermeiler-Erlebnistage durchgeführt. Ziel war es die Meilertradition in Delliehausen durch "Kindermeiler" zu erweitern. Für ein erfolgreiches Gelingen der Erlebnistage und auch um diese in den kommenden Jahren als dauerhaftes Angebot formulieren zu können, mussten vorbereitende Arbeiten stattfinden. Das Gelände wurden entsprechend der Anforderungen gestaltet. So wurde beispielsweise die Köhlerhütte in Stand gesetzt, die Quelle hergerichtet und zusätzliche Sitzmöglichkeiten wurden geschaffen.
Schulklassen und andere Kindergruppen können nun mit Unterstützung der Köhler Kindermeiler bauen und abbrennen.
Das Projekt dient zur Förderung des Natur- und Landschaftserlebens sowie zur Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für ökologische und kulturhistorische Zusammenhänge in der Region.
Waldwichtel erkunden die Natur
Träger/Ort: Stadt Uslar
Bei dem Naturbildungsangebot für Kleinkinder wird diesen gezielt Wissen durch verschiedene Aktivitäten altersgerecht vermittelt. Durch Spiele, Lieder, Stilleübungen und ungewohnte Beobachtungen in der Natur, sowie durch Bastelein mit Naturmaterialien tauchen die Kinder in eine Märchenwelt ein und empfinden sich selbst als Teil davon. So soll eine positive emotionale Beziehung zur Natur entstehen. Die Freude an der Natur und umweltverantwortliches Handeln sollen so schon frühzeitig geweckt werden. Auf diesem Wege ist es auch möglich die Eltern für die Umwelt zu sensibilisieren.
Das Projekt soll in allen sieben Kindertagesstätten des Stadtgebietes Uslar regelmäßig durchgeführt werden. Sie beteiligen sich mit einer oder mehreren Gruppen, wobei mindestens einmal pro Jahreszeit mit jeder Gruppe verschiedene Lebensräume der näheren Umgebung mit ausgebildeten Waldführerinnen erkundet werden.
Projekte mit Schulen
Naturtage als Projekt an der Grundschule Schönhagen/Sohlingen
Träger: Förderverein Grundschule Schönhagen/Sohlingen; Ort: Uslar, OT Schönhagen/Sohlingen
Mit den vier Jahrgangsstufen (z.Zt. 90 Schüler) der Grundschule Schönhagen/Sohlingen werden über das ganze Jahr hinweg einmal im Monat Exkursionen an außerschulischen Lernorten durchgeführt. Dabei erkunden die Schüler die heimische Natur und erarbeiten verschiedene Themen. Diese Erfahrungen und Inhalte werden fachübergreifend im Unterricht vor- sowie nachbereitet und vertieft. Regionale Besonderheiten, wie der Erlebniswald, der Hutewald und das Mecklenbruch-Hochmoor, sollen als Teil aktiver Heimatkunde den Kindern näher gebracht werden.
Seit diesem Jahr besteht zwischen der Schule und dem ErlebnisWald e.V. eine Kooperationsvereinbarung. Die Schüler nutzen das Erlebniswaldgelände mit seinen Einrichtungen und im Gegenzug übernehmen sie Hege- und Pflegearbeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten für diesen Bereich. Das Projekt soll über mehrere Jahre laufen.
Grundschulprojekt Natur
Träger: Stadt Uslar, Teilnehmende: Die vier Grundschulen der Region mit den zwei hessischen Nachbarschulen
Zum Tag der Regionen wurden die Grundschulen in der Region links und rechts der Weser in einem gemeinschaftlichen Projekt zusammengeführt. Die Schüler der Grundschulen haben im Rahmen des Unterrichts das Thema "Natur" in einer selbstbestimmten Weise bearbeitet. Durch das Projekt sollte die Kreativität, der keine Grenzen gesetzt wurden, gefördert werden. In Verbindung mit der sie umgebenden Natur sollte ein Thema in einen allgemeinen Kontext gestellt werden, der den Schülern viel Freiraum gab für die Gestaltung und die Umsetzung.
So hat eine Schule ein Theaterstück zum "Fuchs" erarbeitet, eine andere hat in einer "Freiland-Forschungsarbeit" den angrenzenden Bach erkundet und die "Forschungs-ergebnisse" dokumentiert. Wie kann Leben in den unterschiedlichen Zeiten ausgesehen haben – Wohnraumideen wurden ersponnen und plastisch dargestellt. Eine weitere Schule hat Gemüse selbst angebaut und ihr Erntegut und die Arbeiten dokumentiert. Von hessischer Seite wurde ein Projekt über Fledermäuse vorgestellt. Die zweite Schule gestaltete eine umfangreiche Ausstellung über Natur.
Bis auf die letztgenannte Schule haben alle ihre Arbeiten im Rahmen des Tags der Regionen in einer Ausstellung präsentiert. Das Theaterstück wurde bei schönstem Wetter auf der Grünfläche vor dem Ausstellungsraum vor über 200 großen und kleinen Zuschauern aufgeführt.
Schulwald Uslar - Einrichtung der Fläche "Wald der Jahresbäume"
Träger/Ort: Stadt Uslar
Der Schulwald Uslar wird unter der Anleitung von Lehrkräften und Forstleuten durch die Schülerinnen und Schüler der Schulen betreut. Er dient als Lern- und Erlebnisort und bereichert zusätzlich die Landschaft.
Im Rahmen des neuen LEADER+ Projektes wurde der Schulwald um eine Fläche erweitert. In einer Gemeinschaftsaktion von Schülern, Lehrern und Forstmitarbeitern wurde die Fläche mit den "Bäumen des Jahres" der letzten 16 Jahre in einem Rundkurs bepflanzt. Informationstafeln, Flyer und Schilder geben Auskunft über den "Wald der Jahresbäume".
Schüler pflanzen Bäume im Schulwald
Bauernhof als außerschulischer Lernort – Neuarusrichtung
Träger: Arbeitskreis der Landfrauenvereine Uslar und Schoningen; Ort: Stadt Uslar
Mit Hilfe des Projektes soll Schülerinnen und Schülern der Grundschulen einen Einblick in die bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt gewährt werden. Die "Verbraucher von morgen" sollen sich durch eigene Erfahrungen mit den Bedingungen der heutigen Landwirtschaft auseinandersetzen. Vorurteile gegenüber der Landwirtschaft sollen abgebaut und der Bezug der Teilnehmer zu ihrer Region gestärkt werden. Insbesondere die Verarbeitung und Qualität landwirtschaftlicher Produkte sollen den Kindern näher gebracht werden indem pro Unterrichtseinheit jeweils ein landwirtschaftliches Produkt im Vordergrund steht.
Das Projekt ist in fünf Themenblöcke aufgeteilt: Milch, Fleisch, Getreide, Kartoffeln und Obst. Drei Grundschulen aus dem Stadtgebiet Uslar nehmen mit ihren zweiten bis vierten Klassen daran teil. Es soll u.a. dazu beitragen, neue Bildungsangebote für Kinder zu schaffen und Schulen zu praxisorientiertem Unterricht und Exkursionen anregen.
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Kooperationsprojekt Grüne Woche Träger: Landkreis Hameln-Pyrmont; Ort: Berlin
Gegenstand des beantragten Kooperationsprojektes "Tourismusmarketing Grüne Woche 2007" war ein gemeinsamer Auftritt der drei LEADER-Regionen Westliches Weserbergland, VoglerRegion und Weserbergland-Solling auf der Grünen Woche 2007. Dieser gemeinsame Messeauftritt verfolgte die Zielsetzung einer gemeinsamen touristischen Marketingaktion am Beispiel des Schwerpunktthemas "Wasserwandern auf der Weser". Neben diesem Schwerpunkthema sind auch die sonstigen im Rahmen von LEADER+ entwickelten touristischen Angebote und LEADER-Aktivitäten der WeserberglandRegion präsentiert worden.
Der Messesstand umfasste einen Aktionsbereich LEADER+, einen Informationsbereich LEADER+ und ein LandfrauenCafé.
Mit dem Kooperationsprojekt "Tourismusmarketing Grüne Woche 2007" wurden neben dem gemeinsamen Marketing die Intensivierung des Erfahrungsaustausches und des Wissenstransfers zwischen den drei beteiligten Regionen verfolgt.
Kooperationsprojekt Pilgerweg Loccum-Volkenroda
Regionen übergreifende Weiterentwicklung, Koordination und Vermarktung
Träger: Ev. Landeskirche, Region übergreifend
Im Jahr 2005 wurde der Pilgerweg Loccum-Volkenroda eröffnet. Er führt durch fünf LEADER+-Regionen im südlichen Niedersachsen und Thüringen (LAG Westliches Weserbergland, LAG VoglerRegion, LAG Weserbergland-Solling, LAG GöttingerLand, LAG Eichsfeld-Hainich), die sich zur Weiterentwicklung, Koordination und Vermarktung des Weges zu einem Kooperationsprojekt zusammengeschlossen haben. Inhaltliche Bausteine sind die Erfassung des Weges durch GPS, Koordination und Ausweitung des Pilgerangebotes, Aufarbeitung von kulturellen und religiösen Themen zur Pilgerinformation, Konzeptionierung von geführten Pilgerwanderungen. Die Umsetzung erfolgt durch ein eigens eingesetztes Projektmanagement oder in Form von Werkverträgen. Weitere Aufgaben des Projektmanagements sind die Gewährleistung des Erfahrungsaustausches zwischen allen am Projekt Beteiligten (mit Unterstützung der beteiligten LEADER-Gruppen), Qualitätssicherung, Evaluation und Öffentlichkeitsarbeit.
Durch den Zusammenschluss der fünf LEADER+-Regionen zu einem Kooperationsprojekt werden einheitliche Projektsteuerung, Projekt- und Qualitätsmanagement gewährleistet. Nur durch die zentrale Koordination und Vermarktung lässt sich dieses in Norddeutschland bisher einmalige Projekt Pilgerweg optimal darstellen.
Klosterkirche Lippoldsberg
Pilgerweg Anfang und Ende
Kooperationsprojekt "Wanderregion Weserbergland"
Träger: Naturpark Weserbergland, Ort: Region Weserbergland
Um eine überregionale Entwicklung des Wandertourismus im Weserbergland zu ermöglichen haben sich die drei LEADER+-Regionen Westliches Weserbergland, VoglerRegion und Weserbergland-Solling zusammengeschlossen. Alle drei Regionen haben einen Schwerpunkt auf den Ausbau der touristischen Infrastruktur gelegt. Das hohe Potenzial als Wanderregion, das das Weserbergland bietet, wollen sie nun gemeinsam nutzen und einen Qualitätswanderweg mit Premiumcharakter schaffen. Er soll auf Grundlage des bestehenden Weserberglandwanderweges entstehen. Als Projektinhalte in der laufenden Förderperiode sind unter anderem eine einheitliche Beschilderung, ein einheitliches Marketingkonzept und die Entwicklung eines Konzeptes für untergeordnete Wanderwege (Extrarouten, Themenwege) geplant. Außerdem wird ein Handlungsleitfaden für die weiteren Umsetzungsschritte nebst Kostenschätzung ausgearbeitet. Die Projektgruppe besteht aus relevanten Akteuren der drei LEADER+-Regionen. Die Vermarktung des Wanderweges soll über den Weserbergland Tourismus e.V. erfolgen.
In der folgenden Förderperiode sollen weitere Schritte des Projektes auf Grundlage des Handlungsleitfadens realisiert werden.
Kooperationsprojekt Kompetenzregion Weidelandschaft Naturpark Solling-Vogler
Träger/Ort: Naturpark Solling-Vogler
Im Rahmen einer Vorstudie sollen Grundlagen und Perspektiven für den Aufbau einer "Kompetenzregion Weidelandschaft Naturpark Solling-Vogler" innerhalb der beiden LEADER+Regionen Weserbergland-Solling und der VoglerRegion erarbeitet bzw. zusammengetragen werden.
Ziel des geplanten Beweidungsprojekts ist die Erhaltung von Kulturlandschaftselementen (Wiesentäler, Bergwiesen, Kalkmagerrasen, Streuobstwiesen, etc.) welche auch für den Naturschutz eine große Rolle spielen. Durch eine angemessene Vermarktung der Produkte aus diesen Schutzgebieten soll eine nachhaltige Bewirtschaftung ermöglicht und Ziele des Naturschutzes und des Tourismus sichergestellt werden.
Potenziell geeignete Flächen sowie Kooperationspartner für eine gemeinsame Vermarktung sollen ausfindig gemacht werden. Des weiteren sollen mögliche Absatzmengen an Rind-, Lamm und Ziegenfleisch sowie Vermarktungs- und Fördermöglichkeiten ermittelt werden.
Nach Bestandsaufnahme der ökonomischen Rahmenbedingungen soll ein Vergleich mit überregionalen Vermarktungsplattformen angestellt werden. Begleitend dazu erfolgt eine naturschutzfachliche Beratung und eine Auswertung der Flächendaten auf deren Grundlage Karten erstellt werden. Schließlich soll ein Abschlussbericht verfasst werden.
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