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Beauftragte für Menschen mit Behinderung
Der Rat der Stadt Uslar hat Frau Heike Küchemann für die Wahlperiode 2021/2026 als Beauftragte für Menschen mit Behinderung berufen.
Die Tätigkeit der ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderung hat das Ziel, den Rat, die Stadtverwaltung und die Öffentlichkeit auf die Interessen und Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und auf eine unabhängige aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft hinzuwirken. Die Beauftragte nimmt an den Sitzungen des Kultur- und Sozialausschusses teil. Daneben ist sie Ansprechpartnerin für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Uslar.
Frau Küchemann ist zudem weiterhin Beauftragte der Stadt Uslar im Beirat für Menschen mit Behinderung im Landkreis Northeim. Dort ist sie, wie auch im Niedersächsischen Inklusionsrat, stimmberechtigtes Mitglied.
Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung ist telefonisch unter 05571/307-109 und unter der E-Mail:
behindertenbeauftragte@uslar.de zu erreichen.
Aktionsplan Inklusion 2024 - 2027
Mit dem Aktionsplan Inklusion verfolgt die Landesregierung das Ziel, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Miteinander in Niedersachsen weiter zu stärken. Gemäß dem Motto „Teil sein“ hat das Landeskabinett beschlossen, dass der Aktionsplan als Regelwerk und Maßnahmenpaket für die Beteiligung von Menschen mit Behinderungen und deren Vertretungen, weiterentwickelt werden wird. Damit startet in diesem Jahr ein mehrstufiger Beteiligungs- und Entwicklungsprozess. Im Sommer 2024 soll der Plan als neues verbindliches Strategiepapier vorliegen. Darin vereinbarte Maßnahmen sollen innerhalb der aktuellen Legislatur bis 2027 umgesetzt werden.
Nach Auskunft der Sozialminister Herr Dr. Philippi sollen "Alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Menschen mit Behinderungen, sich bei der Entwicklung von konkreten Maßnahmen mit Vorschlägen oder Ideen einbringen können. Wer mit einer Behinderung lebt, weiß am besten, welche Barrieren ausgeräumt werden müssen, und auf ihre Erfahrungen wollen wir setzen."
Am 6. Dezember 2023 wird das Land dann eine Inklusionskonferenz ausrichten, in der alle Beteiligten miteinander ins Gespräch kommen können. Über eine Ideenbox, deren Link unten aufgeführt ist, Bürgerinnen und Bürger von nun an Ideen online mitteilen. Die Ministerien prüfen dann alle Vorschläge und geben eine Rückmeldung, ob der Vorschlag beim vierten Aktionsplan berücksichtigt werden kann.
| Kultusverwaltung | |
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